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Review: Nightmare in Germany 2014 – Dreams are real @ (Ex-)Tarm-Center Bochum

Nightmare in Germany…

…eigentlich ein Name der für Qualität und einige der besten Partys der deutschen Szene steht.

Aber so wie die Qualität von anderen großartigen Marken in den letzten Jahre gelitten haben mag, so ist es leider auch mit der deutschen Szene immer mehr abwärts gegangen…
Ist es auch bei der Nightmare so oder haben wir hier ein Produkt gefunden das seinen qualitativen Standard halten kann?

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Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, die einst über die Nightmare den Weg in die Hardcore-Szene gefunden hat.
Doch in welche Richtung hat sich unsere erste Party seit 2006 entwickelt?

Schauen wir uns das ganze doch mal in Ruhe an:

Damals wie auch am letzten Freitag war die gewählte Location das (Ex-) Tarm-Center in Bochum und damals wie heute ist die Location meiner Meinung nach mehr als passend und ich empfinde es immer wieder fast wie nach Hause kommen.

Das Soundsystem in der Mainhall und dem Wohnzimmer-Flair-Earlyfloor waren im Gegensatz zu der Anlage des Industrialfloors einer Nightmare mehr als würdig und so trieb es wohl nicht nur mich, sondern auch viele andere immer wieder im Kreis durch die Location. Und wer eine kurze oder teilweise doch etwas längere (Raucher-) Pause brauchte, der konnte sich an den wasserlosen Pool raus auf die Terrasse flüchten und die kühle Nachtluft in einer der Sitznischen genießen, ehe man sich wieder ins angenehme und nicht zu nervtötende Getümmel wagte.

Das Publikum, nicht so wie zuletzt, tatsächlich mal nicht nur von der neuen Generation und der Jugend beherrscht sondern gut durchwachsen mit ‘alten’ Gesichtern, die man teilweise schon eine Weile nicht mehr gesehen hatte.

Die Stimmung – egal wo man hinblickte – gelassen und gut gelaunt, wenn auch nicht mit dem Enthusiasmus und der Überschäenglichkeit, wie ich sie sonst oft auf anderen Events sehe und selber erlebe.

Chrono

Neben Buzz Fuzz auf dem Early-Floor überzeugten mich an dem Abend vor allem Gabba Front Berlin, Chrono und F.Noize auf dem Indu und Paul Elstak, Tieum und schließlich als Finale ungeschlagen und zur Eskalation einladend SRB auf der Main.

Alles in allem kann ich aus meiner Sicht sagen, dass die Party ein absoluter Erfolg war!
Wobei ‘Erfolg’ in diesem Fall definitiv nicht das Maß aller Dinge war. Denn es wäre meiner Meinung nach noch eine ganze Menge mehr drin gewesen… Oder nicht?

Aber:
Vielleicht liegt es an den Erinnerungen an meine erste Nightmare oder an der Melancholie, die das Älter werden so mit sich bringt
– doch trotz all der positiven Dinge, die es über die Nightmare dieses Jahr zu sagen gibt und der wenigen Negativen –
sehe ich, dass die deutschen Partys sich in eine Richtung entwickeln/verändern, von der ich mir noch nicht sicher bin, ob sie mir gefällt…

…oder wie seht ihr das?

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